Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende des Henkel-Konzerns, der die Frauenquote erfüllt hat. © Henkel

Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende des Henkel-Konzerns, der die Frauenquote erfüllt hat.

Frauenquote: Von null bis über vierzig Prozent

fs / 29. Mai 2015 - In Deutschland erreichen 24 von 101 Unternehmen die gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent im Aufsichtsrat. Zwei fangen bei null an.

Ab 2016 müssen grosse börsenkotierte Unternehmen in Deutschland bei Neubesetzungen im Aufsichtsrat mindestens 30 Prozent Frauen wählen. Tun sie dies nicht, bleiben Sitze unbesetzt. Diese Frauenquote gilt nach aktuellem Stand für 101 Firmen. Der «Women-on-Board-Index 100» gibt erstmals Auskunft über die Frauenanteile in diesen Unternehmen. Erstellt hat die Rangliste der Verein «Frauen in die Aufsichtsräte» (Fidar).

Spitzenreiter Henkel

Einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent im Aufsichtsrat (Verwaltungsrat) hatten Ende April 24 Unternehmen. An der Spitze steht Henkel mit einem Frauenanteil von 44 Prozent im Aufsichtsrat. Dahinter folgen die Deutsche Post und die Münchener Rück (beide 40 Prozent). Die Quote erfüllt haben auch Infineon, Merck (beide 38 Prozent), Deutsche Bank, Commerzbank, Telekom (alle 35 Prozent), Adidas, Allianz, freenet (alle 33 Prozent), Lufthansa, Siemens und Tui (alle 30 Prozent).

Schlusslicht Porsche

Tiefe Frauenanteile haben unter anderen Hugo Boss, Villeroy & Boch (beide 8 Prozent), Hochtief, Audi (beide 6 Prozent), Fresenius und Porsche (beide null Prozent). Im Durchschnitt aller 101 Unternehmen liegt der Frauenanteil im Aufsichtsrat bei 22 Prozent.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

Weiterführende Informationen

«Women-on-Board-Index 100» des Vereins «Frauen in die Aufsichtsräte» (Stand 30.4.2015)

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